Externe Verlinkung
Definition
Eine externe Verlinkung ist ein Hyperlink, der von einer Website auf eine andere, fremde Domain verweist. Der Link führt den Nutzer also aus dem eigenen Webauftritt heraus auf eine externe Quelle. Im SEO-Kontext wird dabei zwischen ausgehenden externen Links (Outbound-Links, die Sie selbst setzen) und eingehenden externen Links (Backlinks, die andere auf Ihre Seite setzen) unterschieden.
Warum Externe Verlinkung wichtig ist
Ausgehende externe Links sind ein oft unterschätztes Qualitätssignal. Wer auf thematisch relevante, vertrauenswürdige Quellen verlinkt, zeigt Suchmaschinen, dass der eigene Inhalt eingebettet ist in einen nachvollziehbaren fachlichen Kontext — das stärkt die inhaltliche Glaubwürdigkeit einer Seite. Gleichzeitig profitieren Nutzer, wenn sie weiterführende Informationen direkt an der richtigen Stelle finden, anstatt selbst suchen zu müssen. Wichtig ist dabei die Linkkennzeichnung: Links zu kommerziellen oder gesponserten Inhalten müssen mit dem passenden rel-Attribut ([nofollow](#nofollow), sponsored) versehen werden, um keine ungewollten Signale an Google weiterzugeben. Ein unkontrolliertes Setzen externer Links — etwa auf thematisch irrelevante oder schwache Seiten — kann die eigene Autorität dagegen schwächen.
Beispiel
Ein Online-Shop für Arbeitsschutzausrüstung veröffentlicht einen Ratgeber zur Auswahl von Sicherheitsschuhen. Im Artikel verlinkt er auf die zuständige DGUV-Norm, die die Schutzklassen definiert. Dieser ausgehende externe Link auf eine offizielle Berufsgenossenschaftsquelle signalisiert Google: Der Inhalt ist faktenbasiert und orientiert sich an anerkannten Standards. Das stärkt die thematische Relevanz des Ratgebers — und damit dessen Chancen auf gute Rankings für informationelle Suchanfragen rund um Arbeitsschutz.
Verwandte Begriffe
- Backlink
- Interne Verlinkung
- Link-Equity
- Nofollow-Attribut
- Linkprofil