PageSpeed

PageSpeed

Definition

PageSpeed bezeichnet die Ladegeschwindigkeit einer Webseite – also die Zeit, die vergeht, bis Inhalte für den Nutzer sichtbar und interaktiv sind. Google misst PageSpeed über eine Reihe technischer Kennzahlen, die unter dem Begriff Core Web Vitals zusammengefasst werden, und bezieht diese Werte als Rankingfaktor in die Bewertung von Seiten ein.

Warum PageSpeed wichtig ist

Langsame Seiten kosten doppelt: Nutzer springen ab, bevor sie konvertieren, und Google stuft die Seite im Ranking herunter. Für Online-Shops ist das besonders kritisch – jede Sekunde zusätzliche Ladezeit reduziert nachweislich die Conversion Rate. Bei B2B-Seiten sieht es nicht anders aus: Wer einen Entscheider mit einer trägen Seite empfängt, hat den ersten Eindruck bereits verspielt. PageSpeed ist damit kein rein technisches Thema, sondern ein direkter Umsatzhebel. Gleichzeitig ist es einer der wenigen Rankingfaktoren, den Sie vollständig selbst beeinflussen können – unabhängig von Wettbewerb oder Suchvolumen.

Beispiel

Ein mittelständischer Online-Shop betreibt seinen Shop auf einem shared Hosting-Paket. Google PageSpeed Insights weist einen Largest Contentful Paint (LCP) von 6,2 Sekunden aus – der Zielwert liegt bei unter 2,5 Sekunden. Die Ursache: Produktbilder werden unkomprimiert ausgeliefert, kein Lazy Loading ist aktiv, und das eingebundene Chat-Widget blockiert das Rendering. Nach der Umstellung auf WebP-Bilder, aktiviertem Lazy Loading und dem asynchronen Laden des Widgets sinkt der LCP auf 1,9 Sekunden. Das Ergebnis: bessere Rankings für die Kategorie-Seiten und eine messbar niedrigere Absprungrate im Shop.

Verwandte Begriffe